Spezialtipp

Escape The Nostalgic Prisons

Bild: SWR/Philippe Rebosz

Dienstag, 20:03 Uhr SWR2

SWR2 Jazz Session

Escape The Nostalgic Prisons

The Young Mothers beim Jazzfest Berlin 2019.

Tagestipp

Heute, 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Durchhalten! Eine Sendung voller Langeweile Von Julius Stucke (Wdh. v. 09.07.2018) Achtung! Sollten Sie ohnehin schon etwas angeödet sein, könnte diese Sendung richtig einschläfernd wirken. Sie ist voller Langeweile. Wir wollen Sie natürlich intelligent unterhalten. Aber wo Langeweile draufsteht, muss auch Langeweile drin sein. Mal ganz klein: ein öder Moment. Mal ganz groß: die existentielle Langeweile. Langeweile bei Erwachsenen und Kindern, Philosophen und Pädagogen. Vielleicht sogar als positiver Moment aus dem heraus mit neuer Energie etwas beginnt. Keine Sorge: Zu Tode langweilen werden wir uns nicht.

Konzerttipp

Heute, 20:05 Uhr BR-Klassik

Konzertabend

Sharon Kam, Klarinette; Ori Kam, Viola; Matan Porat, Klavier Wolfgang Amadeus Mozart: Klarinettentrio Es-Dur, KV 498 - "Kegelstatt-Trio"; Robert Schumann: "Märchenerzählungen", op. 132; Johannes Brahms: Zwei Gesänge, op. 91; Claude Debussy: "Prélude à l"après-midi d"un faune"; Béla Bartók: "Kontraste" Aufnahme vom 13. November 2019 in Gauting Wenigstens zu zwei Dritteln sind es familiäre Bande, mit denen sich die künstlerische Harmonie des Trios Sharon Kam (Klarinette), Ori Kam (Viola) und Matan Porat (Klavier) erklären lässt: Sharon und Ori sind Geschwister. Und selbst ihre Lebensläufe ähneln sich: Beide gaben jeweils im Alter von 16 Jahren ihr Debüt mit dem Israel Philharmonic unter Leitung von Zubin Metha. Zu den beiden Solisten dazugesellt hat sich Matan Porat, der ihnen in seiner Vielseitigkeit als versierter Pianist, kreativer Komponist und Arrangeur in nichts nachsteht. Aus Porats Feder stammte dann auch die Version von Claude Debussys "Prélude à l"après-midi d"un faune", die die drei Musiker bei ihrem Konzert am 13. November 2019 in Gauting zur Aufführung brachten. Dass das Konzert lange im Voraus ausverkauft war, verdanken die Künstler sicher Sharon Kams erstem Auftritt vor acht Jahren. (Das Konzert gemeinsam mit dem American String Quartet war vielen Konzertbesuchern noch in bester Erinnerung.) Doch auch in der neuen Formation mit Matan Porat spürten die Gautinger schnell, welch künstlerisch ebenbürtige Ergänzung der isralische Pianist darstellte, während die drei Musiker Werke von Mozart, Brahms und Bartók zum Besten gaben ...

Hörspieltipp

Heute, 19:15 Uhr Deutschlandfunk

Der Kultur-Abend

Feature, Hörspiel, Musik Der Palast im Koffer Hip Hop, Jazz und Streichquartett

Featuretipp

Heute, 09:05 Uhr Bayern 2

radioWissen

Raffael Kunststar der Renaissance Renaissance-Gärten Kunstwerk aus Himmel, Erde und Wasser Das Kalenderblatt 7.4.1893 Eröffnung des Maxim"s Von Brigitte Kohn Raffael - Kunststar der Renaissance Autorin: Julie Metzdorf / Regie: Eva Demmelhuber Er ist so bekannt, dass er nicht einmal einen Nachnamen braucht: Der Maler Raffael, geboren 1483 unter dem Familiennamen Sanzio oder Santi, in dem kleinen Städtchen Urbino in den italienischen Marken. Bereits den Zeitgenossen galt er als "Gott der Malerei" und auch nachfolgende Künstlergenerationen betrachteten ihn jahrhundertelang als größten Maler aller Zeiten. Der Papst beauftragte ihn, seine Privatgemächer auszumalen, da war er gerade Mitte 20. Die reichsten unter den Kaufleuten und Bankiers warben um eines seiner Porträts. Und die Sixtinische Madonna ist nicht nur die bekannteste seiner vielen Mariendarstellungen, es ist wohl das bekannteste Marienbild der Welt überhaupt - allein die Engel am unteren Bildrand haben es bis auf Kaffeetassen und Regenschirme gebracht. Aber warum wird ausgerechnet Raffael so vergöttert? Warum wurde gerade seine Kunst zum Ideal und zur ästhetischen Norm? Steckt dahinter auch geschickte Selbstinszenierung? Alt wurde er ja nicht: Er starb 1520 mit nur 37 Jahren, sein Grab befindet sich im Pantheon in Rom. Renaissance-Gärten - Kunstwerk aus Himmel, Erde und Wasser Autorin. Christiane Büld-Campetti / Regie: Irene Schuck Die florentinischen Boboli-Gärten hinter der ehemaligen Medici-Residenz Pitti mit schattigen Baumalleen, geometrischen Zierbeeten, brusthohen Buchsbaumhecken, phantasievollen Wasserspielen und verwitterten Skulpturen gelten als herausragendes Exemplar eines italienischen Renaissancegartens. Es kam im 15. Jahrhundert in Mode, an den Rändern italienischer Städte eine Villa samt großzügigem Garten zu besitzen. Nach dem Vorbild der Antike gestaltete man sie mithilfe von Zentralperspektive, Geometrie und Proportionen und schuf ein harmonisches Miteinander von Architektur, Kunst und Natur. Waren die frühen Giardini all"italiana noch sparsam mit Bäumen, Blumen und Bänken ausgestattet, entwickelten sie sich in der Folgezeit zu wahren Kunstwerken aus Himmel, Erde und Wasser. Bis weit ins 17. Jahrhunderte behielt Italien seine Vormachtstellung bei der Gestaltung von Gartenanlagen bei und wurde dann von Frankreich abgelöst. Moderation: Christian Schuler Redaktion: Nicole Ruchlak

Podcast

Deutschlandfunk

Postzusteller in Serbien - Das Geld reicht kaum zum Leben

Postzusteller in Serbien verdienen rund 330 Euro im Monat. Kredite abbezahlen und Schulden gehören zu ihrem Alltag. Die letzte Lohnerhöhung liegt schon 18 Jahre zurück. Auch deshalb gingen die Postler im vergangenen Jahr auf die Straße. Es war der größte Streik in der Geschichte der serbischen Post. Von Dirk Auer www.deutschlandfunk.de, Europa heute

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SWR 2

Dominique Manotti: Kesseltreiben (2) - Böses Lehrstück über Wirtschaftskriminalität

"Kesseltreiben" schildert die Übernahme eines französischen Konzerns durch den US-Konkurrenten, umrankt von organisierter Kriminalität, Regierungspolitik und Geheimdienstaktivitäten. Zweiter Teil. | Aus dem Französischen von Iris Konopik | Mit: Imogen Kogge, Katja Bürkle, Ole Lagerpusch, Hanna Scheibe u. v. a. | Musik: zeitblom | Hörspielbearbeitung und Regie: Ulrich Lampen | (Produktion: SWR/NDR 2019)

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